Die MotoGP, wie wir sie heute kennen, steht vor einem massiven Umbruch. Die millionenschweren, Michelin-bereiften 1000‑ccm‑Prototypen – kantig, aerodynamisch und vollgepackt mit leistungssteigernder Technik – werden im November 2026 Geschichte sein. Ab 2027 prägen 850er Bikes, neue Reifen, einfachere Technik und ein deutlich stärkerer Fahrerfokus die Weltmeisterschaft.
2026 ist ein Jahr des Übergangs. Ein Jahr, in dem die Entwicklung von morgen noch stärker in den Vordergrund rückt, während gleichzeitig Ergebnisse im Hier und Jetzt erzielt werden müssen.
KTM und MotoGP ist eine Geschichte von Wille, Fokus und unstillbarem Hunger nach Erfolg, die mit den ersten Designs und rollenden Fahrwerken im Jahr 2015 begann. Seitdem folgten ein erstes Podium am Ende der zweiten Saison, ein Sieg in der vierten, die Entwicklung einer Plattform mit Vollcarbon‑Fahrwerk, die Aero‑Zusammenarbeit mit Red Bull Advanced Technologies und zwei verschiedene Fahrer, die jeweils P4 in der Gesamtwertung erreichten. Und dann wäre da noch der Allzeit‑Top‑Speed‑Rekord von 366,1 km/h – gesetzt auf derselben Strecke, an zwei verschiedenen Tagen, in zwei verschiedenen Jahren, von zwei unterschiedlichen Fahrern.