BACK-STAGE MIT CYRIL DESPRES!
veröffentlicht am 30.01.2013 / created by Philipp Grünberger
Fünf Tage nachdem Cyril Despres Titel Nummer 5 und den zwölften für die Mattighofener bei der Rallye Dakar eingefahren hat, wurde der französische Überflieger von KTM in der Heimat empfangen. Er hatte einiges zu erzählen, aber auch eine gewichtige Überraschung im Gepäck!
Cyril Despres startete als Titelverteidiger, aber ohne seine Rivalen und Markenkollegen Marc Coma auf der KTM 450 Rally in die Dakar 2013. Am dritten von 14 Wertungstagen konnte er die Gesamtführung kurz übernehmen, es war aber noch ein langer Weg bis zu Titel Nummer 5.
„Ohne Marc in die Rally zu starten, war ein ungewohntes Gefühl. Es gab zwar genug Fahrer, die ein gutes Tempo vorlegten, man durfte sich aber nie sicher sein, ob deren Navigation auch stimmt. Bei Marc hatte ich da in den Jahren zuvor nie bedenken. Die Etappen vor und nach dem Ruhetag waren die Entscheidenden“, schilderte Despres die Rally bei der Ankunft im Hangar 7.
Als kleines Dankeschön hatte er ein Duplikat der Originaltrophäe im Handgepäck, die er Stefan Pierer (KTM CEO) überreichte. Dieser war von Despres fahrerischer, aber auch von seiner taktischen Leistung bei der Dakar 2013 ebenso begeistert und freute sich über das gewichtige Geschenk. „Ich verfolgte das Rennen laufend per Live-Timing im Internet. Die Etappen zur Halbzeit waren für alle sehr nervenaufreibend. Nach dem Ruhetag hat Cyril dann aber eine beeindruckende Leistung gezeigt und die Führung übernommen. Das ist ein weiterer großer Erfolg für uns und ein perfekter Start in die neue Saison. Gratulation an alle Fahrer und ein großer Dank an die Mannschaft und die Sponsoren, die dabei halfen, das Dutzend voll zu machen!“
Pit Beirer (KTM Head of Motorsports) und Heinz Kinigadner (KTM Motorsport Manager) waren sich einig. „Die Konkurrenz war in diesem Jahr so groß wie schon seit langem nicht mehr. Es hat sich aber wieder einmal gezeigt, dass die Erfahrung des Fahrers und vor allem des Teams genauso wichtig ist, wie ein zuverlässiges und schnelles Bike“, sagte Beirer. „Einzelne Etappensiege einzufahren sind zwar Highlights, die Kunst ist es aber, sämtliche Prüfungen in den zwei Wochen und der langen Vorbereitungszeit davor zu meistern. Das Ergebnis in diesem Jahr gibt uns wieder einmal recht und ist der Lohn für die harte Arbeit“, meinte Kinigadner weiter.
Wie in den vergangenen Jahren stellte KTM bei der Dakar wieder die meisten Bikes in der Motorradwertung. Dank der besten Finisher-Quote im Vergleich zur Konkurrenz, war dies auch im Ziel noch der Fall – zehn Fahrer in den Top 20 saßen auf einer KTM und die ersten fünf Plätze des Gesamtklassements waren fest in oranger Hand!
Highlights Dakar 2013















































