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MORETTI & BLOÉB ZUM AFRICA RACE: "WIR SIND KAUM NOCH ZU HALTEN!"

veröffentlicht am 13.12.2012 / created by KINI KTM Rally Racing Team Pressemitteilung (Strobl)

Mit dem Startschuss zum Africa Race am 26. Dezember in der französischen Hauptstadt beginnt für Tobias Moretti und Gregor Bloéb die wohl spektakulärste Rolle ihres Lebens: knapp 6.000 Kilometer verteilt auf elf Etappen, durch die Fels- und Schotterpisten Marokkos zum Fesch-Fesch Mauretaniens, bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt bis knapp an die 40 Grad. Pur, wild, gefährlich und für die meisten das härteste Rennen der Welt. In 16 Tagen geht’s los und das Tiroler KINI KTM Rally Racing Team hat die KTM Bikes gesattelt und fiebert der Wüstenrallye entgegen.

Von Ibiza zum Erzberg, von Marokko nach Tunesien, und dazwischen unendlich viel Schwitzen am Ergometer, auf der Motocross-Strecke, in den Laufschuhen und am Rennrad. Die Theater- und Filmschauspieler haben sich in den vergangenen Monaten körperlich geschunden und den Motor auf Wüste getrimmt. Anfang der Woche stellten sich Tobias Moretti und Gregor Bloéb vor dem Start beim Mediatalk im Hangar-7 ein letztes Mal der Öffentlichkeit.

Tobias Moretti: „Im Training haben wir Etappen absolviert, die annähernd an eine offizielle Rennetappe herankommen. Das aber so viele Tage hindurch auszuhalten, ist für mich immer noch ein großes Fragezeichen. Ich gehe auf jeden Fall euphorisch in die Sache hinein, bin aber im gleichen Moment auch demütig.

Schauspielerei und Rallye – das eine ist Spiel, das andere Ernst. Hier wird scharf geschossen, ohne Netz und doppelten Boden. Ich bin nicht lebensmüde, sondern ein sehr lebensbejahender Mensch; wir gehen ernsthaft an die Sache heran.

Die Herausforderungen, denen wir uns beim Africa Race stellen, könnte auf den ersten Blick schon mit Vermessenheit verwechselt werden. Aber aus dem Grundimpuls, diesen Mythos von Paris nach Dakar in atemberaubender Weise als Rennen zu fahren, ist eine hochprofessionelle Vorbereitung und Umsetzung erwachsen.“


Gregor Bloéb: „Die Wildnis war für mich ein imposantes Erlebnis, 200 km in der Wüste drin zu sein. Das einmal im Vorfeld des Rennens erlebt zu haben, war enorm wichtig. Ich muss mich während der Rallye auf die Strecke und aufs Roadbook konzentrieren und darf mich von der Schönheit des Landes nicht zu sehr ablenken lassen.

Ich bin seit der ersten Sekunde mit Haut und Haar bei der Sache. Die Teilnahme beim Africa Race ist eine einzigartige Chance, die ich gemeinsam mit meinem Bruder und eingebettet in das beste Team der Welt, bekomme. Mit Cyril Despres und Marc Coma haben wir mit den besten Fahrern der Gegenwart trainiert und mit KTM den erfolgreichsten Motorradhersteller des letzten Jahrzehnts als Ausrüster. Jetzt sind wir kaum mehr zu halten!“


Heinz Kinigadner (Teamchef): „Zu Beginn haben mir die Beiden schon einige meiner letzten Haare gekostet; doch so, wie sie mittlerweile am Motorrad stehen, wie sie Schwierigkeiten meistern, können wir uns auf ein super-spannendes Rennen freuen.

Bereit für die Mammut-Etappen waren sie von Anfang an. Unser Ziel war, dass sie fahrerisch so gut vorbereitet sind, dass sie in brenzligen Situationen richtig reagieren. Im Kopf musst du gut sein, und das sind sie als Schauspieler. Konzentration ist eine wichtige Grundausstattung für eine Rallye und das müssen sie auch in ihrem Beruf mitbringen.“


In der Vorbereitung wurden die Rallye-Aspiranten von einem Kamerateam auf Schritt und Tritt begleitet und auch während des gesamten Rennens ermöglicht neueste Kameratechnik, bei den entscheidendsten und bewegendsten Momenten hautnah dabei sein. Tiefe Einblicke in die physischen Anstrengungen und psychischen Abgründe bietet die fünfteilige Dokumentation „AFRICA RACE - Von Paris nach Dakar“ im Frühjahr 2013 auf Servus TV.

Die Rallye
Das „Africa Race“ geht 2013 in die fünfte Runde. Im Jahr 2009 nach dem Abwandern der „Rallye Dakar“ nach Südamerika von Rallye-Legende Hubert Auriol ins Leben gerufen, fungiert der dreifache Dakar-Gewinner Rene Metge seit Beginn als Renndirektor. Das „Africa Race“ ist seither das Rennen für jene Rallye-Fans, die die Faszination Afrika und ihre große Begeisterung für das Land in dieser einzigartigen Herausforderung leben wollen.

Als Rally Raid ist das „Africa Race“ ein Off-Road-Langdistanzrennen – in 13 Tagen durchqueren die Teilnehmer Marokko, Mauretanien und Senegal und lassen dabei 5.600 Kilometer hinter sich.

Auf den Spuren von Thierry Sabine, dem Begründer der Rallye Paris-Dakar, führt die Strecke in elf Rennetappen durch fünf Länder von Frankreich nach Dakar und folgt dabei der Originalroute der ursprünglichen „Rallye Dakar“.

Rund 500 abenteuerhungrige Rallye-Fahrer aus insgesamt 27 Nationen nehmen es ab dem Startschuss am 27. Dezember mit den harten und gnadenlosen Bedingungen auf. Die Sieger werden am 09. Jänner am Lac Rose in Dakar gekürt.

Fakten zum „Africa Race“
Zeitraum: 27. Dezember 2012 bis 09. Jänner 2013
Etappen gesamt: 11
Ruhetage: 1 (03.01.2013)
Gesamtkilometer: 5.600 km
Gezeitete Kilometer: 3.400 km
Längste Etappe gesamt (inkl. Verbindungsetappe): 690 km
Längste gezeitete Etappe: 445 km

www.kini.at

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Mediatalk im Hangar-7: (v.l.) Heinz Kinigadner, Tobias Moretti, Joachim Sauer, Klaus Kinigadner und Gregor Bloéb

Euphorie und Demut bei Moretti

Schauspieler Brüderpaar Moretti und Bloéb

KINI KTM Rally Racing Team mit Cyril Despres (2.v.l.) und Support-LKW

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